29.01.2022

Behagliche Wärme für das schönste Zuhause der Welt.

Weiterhin 20% staatlicher Förderung (Bafa) möglich! Mit modernen Fenstern und Türen bleibt es kuschelig. Bei der Dämmung von Gebäuden spielt die Wechselwirkung zwischen Außenwand und den Gebäudeöffnungen für Fenstern und Türen eine entscheidende Rolle. Mit dem richtigen Hintergrundwissen vermeiden Sie Bauschäden.

Sanierung im Bestand
Die richtige Wahl von Fenstern und Hauseingangstüren ist nicht ganz einfach. Denn die Bausubstanz verschiedener Häuser und Baujahre unterscheidet sich erheblich. Wichtig ist eine fachlich fundierte Analyse der Bausubstanz. Hierfür haben unsere Fachberater und Aufmaßtechniker umfangreiche Erfahrung und zudem regelmäßige Weiterbildungen, um auf dem Stand der Technik zu bleiben.


Der Wärmeleitwert
Wie geht man nun ein Sanierungsprojekt im Bestand richtig an? Grundsätzlich entscheidend ist der U-Wert - der Wärmeleitwert. Je niedriger dieser ist, desto besser ist die Isolation.

In Bezug auf Fenster müssen wir den UW-Wert betrachten, dieser beschreibt das ganze Fenster. Dieser Wert setzt sich aus UG-Wert für das Glas und UF-Wert für das Profil zusammen. Der UW-Wert wird insbesondere vom Glaswert beeinflusst - 2-fach (UG = 1,1) und 3-fach (UG = 0,5 bis 0,8) Bei Hauseingangstüren spricht man hingegen vom UD-Wert.


Bild: Beispielwerte


Die Sanierung richtig planen - Schimmel vermeiden.
Bevor Sie sich für ein Fenster oder Türmodell entscheiden, muss die Außenwand auf den U-Wert geprüft werden. Der U-Wert der Wand sollte immer niedriger sein, als der Wert für Fenster und Türen. Warum ist das so? In einem bewohnten Gebäude entsteht durch Kochen, Bad, Wäsche und sogar den Körper sehr viel Feuchtigkeit. Bei nicht ausreichender Lüftung sammelt sich diese Feuchtigkeit immer am kältesten Punkt im Raum. Aus diesem Grund sollte die Wand besser gedämmt (niedrigerer U-Wert) als das Fenster sein. Unter Umständen ist es deshalb sogar ein gutes Zeichen, wenn das Wasser innen am Fenster kondensiert. Dieses Wasser ist dann nicht in der Tapete oder im Mauerwerk gelangen, wo es Schimmel verursacht, sondern kann problemlos abgewischt werden. Sie müssten in der Folge dann nur etwas besser lüften.


Das Baujahr entscheidet.
Das entscheidende Jahr ist 1977, in diesem Jahr wurde die erste Eergieeinsparverordnung (ENEV) eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt musste ein Wärmeschutznachweis erbracht werden. Deshalb wurde in der Folge mit besseren Außenwandsteinen gebaut. Mit späteren Baujahren und besseren Baustoffen erhöht sich die Realisierbarkeit der U-Werte von 3-fach Wärmeschutzglas. Damit zusammenhängend entscheidet sich auch eine Förderfähigkeit durch den Staat mit der Bafa (energetisches Sanieren). Liegt das Baujahr vor 1978 und die Außenwand wurde zum Beispiel mit Backstein oder Hohlblock errichtet, dann muss die Außenwand von außen entsprechend stark gedämmt werden (Wärmedämmverbundsystem) um eine förderfähige 3-fach Verglasung zu realisieren. Erinnern Sie sich - das Fenster muss "kälter" als die Wand sein. Ohne Außendämmung ist eine moderne 2-fach Verglasung dennoch wärmstens zu empfehlen.


Wie isolieren moderne Fenster?
Es gibt viele technische Details die moderne Fenster so leistungsfähig machen. Ein Punkt ist der Fensterzwischenraum in dem das Edelgas Argon hermetisch eingeschlossen ist. Dies sorgt dafür, dass die Kälte nicht mehr ins Innere abstrahlt. Zudem sind Fenster mit isolierenden Abstandshaltern konstruiert, die eine Kälteleitung unterbrechen. Auch an Rahmen, im Profil und an den Gummidichtungen gibt es einige ausgetüftelte Details. Zudem sind die Scheiben mit Silberoxid bedampft - dies hilft im Sommer vor übermäßiger Wärmeeinstrahlung.


Bild: Beispiel Querschnitt einer Dreifachverglasung

Bewegliche Teile und Dichtigleit.
Die Passgenauigkeit moderner Bauteile ist hoch. Natürlich stark beeinflusst von einem genauen Aufmaß und handwerklich korrektem Einbau. Dies stellen wir bei der Hamburger GmbH durch Vorbereitung, Planung und kompetente Mitarbeiter sicher.

Wichtig für die Dichtigkeit gegen Zugluft und Schall sind die Dichtungen zwischen Flügel und Rahmenprofil. In der Regel finden sich hier zwei oder sogar drei Dichtungsreihen. Bei Hamburger setzen wir aus Überzeugung konsequent auf drei Dichtungen. Dadurch wird das "Durchwandern" von Kälte im Winter stark verhindert. Zudem profitiert der Schallschutz. Durch die Produktqualität und den passgenauen, verwindungsfreien Einbau ist der Anpressdruck der Dichtungen außerst gut.


Neue Fenster und Hauseingangstüren lohnen sich immer.
Was Sie auch planen, bei alten Fenstern und Türen sollten Sie über den Wechsel nachdenken. Erstens wegen der staatlichen Förderung - hier unterstützen wir Sie umfangreich. Zweitens durch Einsparung von Energiekosten. Drittens, weil Behaglichkeit und gesundes Raumklima für Ihre Lebensqualität unbezahlbar sind und viertens steigt der Wert Ihrer Immobilie durch die technische Neuerung und die optische Aufwertung erheblich.

 

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